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Suppen
und Eintöpfe
Eine
richtig ausgewählte Suppe bereitet den Magen auf die darauffolgende
Mahlzeit vor und hat den Vorteil, daß das Gefühl der Sättigung schneller
eintritt. Dadurch wird einer übermäßigen Nahrungsmittelaufnahme auf
natürliche Art und Weise entgegengewirkt. Feinschmecker achten darauf,
daß die Suppe eines festlichen Menüs einen anderen Geschmack und Inhalt
hat, als das folgende Fleischgericht, also keine Hühnersuppe vor Hühnchenfleisch,
keine Ochsenschwanzsuppe vor Rindfleisch etc.
Bei der Zubereitung von Suppe sind einige Grundregeln zu beachten:
gehackte Kräuter dürfen nicht mitgekocht, sondern erst kurz vor dem
Anrichten zur Suppe gegeben werden; Eigelb zum Legieren wird mit kalter
Flüssigkeit verrührt und zuletzt in die bereits vom Herd genommene
Suppe gegeben; Suppenwürfel sind häufig schon gesalzen, schmecken
Sie die Suppe also erst ab und geben Sie dann gegebenenfalls Salz
zu.
Im Gegensatz zu Suppen, die überwiegend als Vorspeisen verzehrt werden,
ist ein deftiger Eintopf ein vollwertiges Gericht. Bedingt durch Knappheit
und schlechte Qualität der Lebensmittel in der Nachkriegszeit wurde
der Eintopf damals "überstrapaziert", wodurch sein Ruf etwas gelitten
hat. Liebevoll zubereitet ist ein Eintopf jedoch eine kulinarische
Köstlichkeit, die den Vorteil bietet, daß man sie besonders gut portionsweise
einfrieren und dadurch immer mit einem schnellen Essen aufwarten kann.
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