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Die
Beilagen
Der folgende Abschnitt ist den in unseren Breiten am häufigsten servierten
Beilagen wie Kartoffeln, Reis und Nudeln gewidmet. Das sollten Sie
über diese Grundnahrungsmittel wissen:
| Kartoffeln:
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Viele
wissen nicht, daß sich die Kartoffelknolle so vielseitig wie
kaum ein anderes Nahrungsmittel zubereiten läßt; man kann aus
ihr sowohl ganz einfache als auch sehr anspruchsvolle Gerichte
herstellen. Kartoffeln sind gesund: reich an wertvollen Vitaminen
und Mineralstoffen, relativ kalorienarm und je nach Zubereitungsart
leicht verdaulich. Achten Sie beim Kauf darauf, daß sich die
Kartoffeln fest anfühlen und keine dunklen Flecken aufweisen.
Sie müssen dunkel, kühl und vor allem luftig gelagert werden,
keinesfalls darf man sie längere Zeit im Plastikbeutel lassen.
Man unterscheidet generell zwei Sorten von Kartoffeln, nämlich
mehlige und feste. Erstere eignen sich besonders gut für Klöße,
Kartoffelbrei, Salzkartoffeln, Eintöpfe und Gerichte, bei denen
eine leichte Bindung erwünscht ist; fe-ste Sorten nimmt man
für Kartoffelsalat und Bratkartoffeln, weil sie nicht zerfallen.
Sollten Sie unsicher sein, welche Sorte Sie benötigen, so fragen
Sie beim Kauf Ihren Händler.
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| Reis:
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Reis
ist das meistgegessene Grundnahrungsmittel der Welt und vor
allem in fernöstlichen Ländern beliebt. Entgegen weitverbreiteter
Meinungen besitzt Reis einen ca. vier- bis fünfmal (!) höheren
Nährwert als die Kartoffel. Dies erklärt die Tatsache, daß der
tägliche Kalorienbedarf vieler armer Asiaten durch eine geringe
Menge Reis gedeckt werden kann. Obwohl es auf der Welt mehrere
tausend Reissorten gibt, unterscheidet man im Wesentlichen drei
Grundtypen: Langkornreis, ovaler kurzkörniger Reis und kleberhaltiger
Reis. Langkornreis bleibt nach der Zubereitung fest und locker,
während ovaler, kurzkörniger Reis weich und feucht wird, aber
auch körnig bleibt. Kleberhaltiger Reis wird pappig und deshalb
vor allem für Breigerichte und Süßspeisen verwendet. Unter der
Bezeichnung "Wildreis" kauft man den Samen einer dem Reis verwandten,
nordamerikanischen Grasart. Er schmeckt besonders würzig, muß
vor der Zubereitung eingeweicht werden und benötigt die dreifache
Menge Wasser.
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| Nudeln:
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Obwohl
man den Entstehungsort der Nudeln in Italien vermuten möchte,
liegt er in Wirklichkeit in China. Dort ist auch eine bei uns
wenig bekannte Art zu finden, die Glasnudel. Nudeln werden üblicherweise
aus Weizengries oder -mehl mit oder ohne Eier zubereitet. Die
Formen- und Farbvielfalt ist enorm: Spaghetti, Makkaroni, Bandnudeln,
Spätzle, Fadennudeln, Sternchen, Muscheln usw. Gefärbt werden
Nudeln mit Spinat, Tomatenmark oder unter Zugabe von Lebensmittelfarben.
Auch heute noch werden Nudeln gerne selbst hergestellt. Um auch
hier die Formenvielfalt erzeugen zu können, gibt es praktische
Nudelmaschinen im Handel.
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