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Medicura Naturprodukte AG




Richtig garen - gesünder leben.
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Im Jahre 2000 müssen in der Bundesrepublik weit über 100 Milliarden DM für ernährungsbedingte Krankheitskosten aufgewendet werden. Würden einige wenige Grundregeln mehr Beachtung finden, so könnte unser Gesundheitssystem erheblich entlastet werden.

Bereits beim Einkauf stellt man die Weichen für eine gesunde Ernährung; entscheidend sind hier Qualität und Frische und nicht denaturierte, also durch Verarbeitungsprozesse ihrer natürlichen Vitalität beraubte Nahrungsmittel.

Wesentlichen Einfluß haben auch die Garmethoden: verkochtes, im siedenden Wasser ausgelaugtes Gemüse hat nur noch geringen Nährwert. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente werden mit dem Kochwasser weggegossen. Ähnlich wie bei der Zubereitung von Kaffee entzieht das kochende Wasser praktisch alle Gehaltsstoffe; richtigerweise wird hier jedoch die aromatische Flüssigkeit genossen und der wertlose Satz weggeworfen. Verloren gehen auch Farbe und Geschmack der Gemüse, so daß sie kräftig nachgesalzen werden müssen.

Dagegen bezeichnen Fachleute das Dünsten als die ideale Garmethode. Vitamine und Mineralstoffe bleiben weitgehend erhalten, Würzen erübrigt sich sogar, weil der Eigengeschmack ausreichend ist.

Zum richtigen Dünsten braucht man gute Edelstahltöpfe mit dichtschließendem Deckel, so daß der aufsteigende Wasserdampf in der Gareinheit kondensiert und auf das Gargut zurücktropfen kann. Die Anwendung ist kinderleicht: Gemüse oder Kartoffeln kommen nach dem Waschen tropfnaß in den Topf. Nun wird auf mittlerer Stufe angeheizt. Sobald der Deckel mit der bloßen Hand gerade noch angefaßt werden kann, wird der Herd auf die kleinste Stufe zurückgeschaltet. Dabei kommt die Energieeinsparung obendrein Ihrem Geldbeutel zugute.

Beim Dünsten wird mit Temperaturen weit unterhalb des Siedepunktes gearbeitet, wodurch wärmeempfindliche Vitamine weitestgehend erhalten bleiben. Die natürliche Eigenfeuchtigkeit von Gemüse und Kartoffeln ist völlig ausreichend für den Garprozeß, ein Verdünnen oder Auslaugen der Aroma- und Geschmacksstoffe durch Zugabe von Kochwasser entfällt.

Ungesund ist zweifellos auch ein Übermaß an Fett. Es gibt gute Edelstahlpfannen, die das Braten von Fleisch ohne Zugabe von Fett oder Öl erlauben. Auch dadurch unterbleibt die Beeinträchtigung des natürlichen Eigengeschmackes. Die leere Pfanne wird auf mittlere Energiezufuhr so lange aufgeheizt, bis ein Wassertropfen darin zischend verdampft. Nun wird das Fleisch hineingelegt und mit einem Bratwender angedrückt. Sobald sich alle Poren geschlossen haben, löst es sich ganz alleine vom Pfannenboden und kann gewendet werden.

Zugegeben: Dünsten und fettloses Braten bedeuten eine Abkehr vom traditionellen Kochen, eine nicht unerhebliche Umstellung für die Hausfrau. Wer jedoch den natürlichen Eigengeschmack und die knackige Frische genossen hat, der kann und möchte nicht mehr zurück. .

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