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Im Laufe seines Lebens verbraucht der Mensch etwa 50 Tonnen Lebensmittel.
Es nimmt somit nicht Wunder, daß eine große Anzahl von Krankheiten
ernährungsbedingt sind: 98% der zehnjährigen Schüler haben Zahnkaries,
jeder zweite Erwachsene leidet an Erkrankungen der Verdauungsorgane,
jeder dritte stirbt an Herz- oder Kreislaufkrankheiten, 80% der Frauen
klagen über Stuhlverstopfung.

Ein großes Übel ist die Überernährung; es gibt jedoch auch Menschen,
die sich streng an Kalorienwerte halten und trotzdem durch falsche
Ernährung krank werden. Ein wichtiges Beispiel dafür ist der Diabetes
mellitus. Er hat in den letzten Jahren in erschreckendem Maße zugenommen.
Die Ursache dafür liegt in dem zu hohen Kohlehydratverbrauch der Bevölkerung.

Weniger spektakulär, jedoch nicht minder alarmierend ist das Zunehmen
von Vitaminmangelzuständen und Mangelerkrankungen innerhalb unserer
Überflußgesellschaft. Obwohl wir heute mehr Lebensmittel als jemals
zuvor zur Verfügung haben, ernähren wir uns bei weitem nicht gesund.
Leider ist es so, daß unsere alltägliche Nahrung durch zuviel Kochen,
Backen, Grillen und chemische Bearbeitung konserviert und präpariert
wird und dabei werden oft wichtige Vitalstoffe zerstört. Der Kalorienwert
ist zwar sehr hoch, doch ihre Verträglichkeit sehr gering. Wichtig
für unsere Ernährung ist neben der sorgfältigen Auswahl der Lebensmittel
(möglichst frei von Schadstoffen, Natürlichkeit und Frische) auch
das richtige Zubereiten. Gemüse sowie Fleisch sollten nach Möglichkeit
nicht "totgekocht" und "verfettet" werden. Eine schonende Zubereitung
der Speisen unter geringer Verwendung oder sogar Weglassen von Wasser
und Fett ist für unsere Ernährung sehr wichtig. Die Ratschläge, die
sonst für Diabetiker gelten, kann sich auch jeder Gesunde zu eigen
machen, da diese Form der gesunden Ernährung nicht nur die Entstehung
vieler Stoffwechselkrankheiten behindert, sondern die Gerichte auch
Vorzüglich schmecken. Achten wir also in Zukunft bei unserer Ernährung
auf die Quantität, die Qualität und die richtige Zubereitung
der Speisen.
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